Sing by foot 2011 – Vianden

Singen & Wandern rundum Vianden

Sonntag 25. September und Sonntag 23. Oktober 2011, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr.

„Die erhabene Sprache der Natur, die Töne der bedürftigen Menschheit lernt nur der Wanderer kennen.“ – Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Nach einem Gesangsworkshop und anschließender Mittagsjause begeben wir uns für circa 4 Stunden auf kulturelle Wanderschaft (±9 Km) in der herrlichen Mittelgebirgskulisse der Ardennen rundum Vianden und üben unser Repertoire an schönen Plätzen entlang der Wege und Pfade. Bei unserer Rückkehr geben wir in Vianden ein Konzert. Wanderschuhe, Regenschutz, Pulli und Getränk mitbringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

  • Leitung: Camille Kerger (Gesang) und Christian Ries (Wandern).
  • Unkostenbeitrag inkl. Mittagessen: 20,00 € / Person. Max. 30 Teilnehmer/-innen.
  • Die CFL übernehmen die Hinfahrt mit dem Bus ab Bhf Luxemburg (9:00 Uhr) und Ettelbrück (9:30 Uhr) und die Rückkehr ab Vianden (18Uhr) über Ettelbrück (18:30 Uhr).
  • Organisation & Informationen: INECC, 26 430 481,, www.inecc.lu.
  • Partner : CFL, Naturpark Our, Islek ohne Grenzen EWIV, Ancien Cinéma café-club.
  • Im Rahmen des INTERREG-IVA-Projektes „Saar-Mosel-Sauer Festival“.
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Vianden

PosterEingebettet in die herrliche Landschaft der Ardennen blickt Vianden auf eine mehr als hundertjährige Fremdenverkehrstradition zurück. Im Gefolge des großen französischen Romantikers Victor Hugo locken die engen Gassen, die Ringmauer mit ihren Wehrtürmen, alljährlich Tausende Besucher in das schmucke, am Fuße der mächtigen, restaurierten Burg gelegene, mittelalterliche Städtchen. Gleichzeitig laden die sorgfältig angelegten Wanderwege, mit ihren zahlreichen atemberaubenden Panoramen, den begeisterten Naturfreund ein zu einer eindrucksvollen Begegnung mit der abwechslungsreichen Flora und Fauna der ausgedehnten Wälder und engen Täler.

Das Mittelalterliche Städtchen war die Hauptstadt der mächtigen Grafschaft Vianden, die ebenso groß war wie das heutige Großherzogtum Luxemburg. Vianden war eine befestigte Stadt, die zu Füßen der Burgruine kauerte, von der sie beherrscht und beschützt wurde. Während des 15. Jahrhunderts war Vianden eine blühende Stadt, die 400 Haushalte und 3.000 Einwohner zählte. Es war die dritte Stadt des Landes nach der Einwohnerzahl und verdankte seinen Wohlstand dem Talent seiner Künstler und dem Können seiner Handwerker. Im Jahre 1308 erhielten die Viandener einen Freiheitsbrief und genossen fortan dieselben Freiheiten wie die Trierer Bürger.

Die Burg gehört heute dem luxemburgischen Staat, der sie seit 1977 in ihrer einstigen Pracht restaurieren ließ.

„Eure Stadt ist nicht bekannt genug, sie ist nicht so bekannt wie sie es verdient. Ich werde alles tun was ich vermag, um sie besser bekannt zu machen und um zu ihrem Wohlstand beizutragen“, hatte 1863 Victor Hugo gesagt, der tatsächlich zum Aufschwung des Viandener Tourismus beitrug.

Quelle: Fremdenverkehrsamt Vianden